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Dekanter für die Schlammentwässerung in kommunalen und industriellen Anwendungen

Die ZK-Dekanterschleuder für die Schlammentwässerung ist für Klärschlämme aus der kommunalen Abwasserbehandlung, industrielle Prozessschlämme sowie Reststoffe aus der Lebensmittelverarbeitung ausgelegt. Mit frequenzgeregelten Antrieben zur präzisen Einstellung von Trommel- und Schneckendrehzahl passt sie sich an ein breites Spektrum von Schlammcharakteristiken an. Optimierte Mechanik und robuster Verschleißschutz sorgen im Realbetrieb für eine stabile Entwässerungsleistung und verlängerte Wartungsintervalle.

Profi-Dekanter für Schlammentwässerung

Zentrale Konstruktionsmerkmale

Verlängerte Trommel mit einstellbarer Stauhöhe (Pooltiefe) zur Steigerung der Feststoffrückhaltung in kommunalen wie industriellen Schlämmen.

Zwei frequenzgeregelte Antriebe steuern Trommel und Schnecke unabhängig, sodass die Differenzdrehzahl exakt an wechselnde Zulaufbedingungen angepasst werden kann.

Schneckengänge und Austragsöffnungen aus Hartmetall oder Duplex-Edelstahl (SAF 2205) für erhöhten Verschleißschutz und lange Standzeiten bei abrasiven Schlämmen.

Das SPS-gesteuerte Polymerdosiersystem gewährleistet eine konstante und genaue Flockungsmittelzugabe und passt sich automatisch an Änderungen im Zulauf an.

Drehmoment- und Schwingungsüberwachung liefern kontinuierliches Anlagenfeedback; frei einstellbare Grenzwerte lösen Alarme und bei Bedarf einen automatischen Stopp aus.

Zentrifugaler Trennprozess

1
Schlammkonditionierung

Der Zulaufschlamm wird in der Dosierstation mit Polymerflockungsmittel gemischt. Das Polymer verbindet Feinstpartikel zu größeren Agglomeraten und verbessert so Absetzgeschwindigkeit und Trennleistung.

2
Zentrifugaltrennung

Die rotierende Trommel erzeugt hohe Zentrifugalkräfte: Dichtere Feststoffe wandern zur Trommelwand, während die geklärte Flüssigkeit zum Überlaufwehr hin strömt.

3
Schneckenförderung

Die Schnecke rotiert mit kontrollierter Differenzdrehzahl zur Trommel und fördert die separierten Feststoffe kontinuierlich zur konischen Strandzone für zusätzliche Entwässerung.

4
Austrag

Entwässerte Feststoffe werden über einstellbare Öffnungen ausgetragen. Das Zentrat verlässt die Trommel über Überlaufwehre. Beide Ströme können separat überwacht und geregelt werden.

Funktionsprinzip der Schlammentwässerung

Schlammeindickung und Entwässerung: der Unterschied

Die Schlammbehandlung umfasst in der Regel zwei getrennte Prozessschritte – Eindickung und Entwässerung – mit jeweils eigener Aufgabenstellung in Abwasser- und Industrieanlagen. Die Eindickung reduziert das Volumen, indem Feststoffe zu einer pumpfähigen Suspension konzentriert werden; die Entwässerung entfernt deutlich mehr Wasser und erzeugt einen nichtflüssigen Feststoffkuchen für Handhabung, Transport und Entsorgung.

Schlammeindickung

Prozessziel

Eindickung konzentriert dünne Schlämme zu einer höhertrockenen, aber weiterhin pumpfähigen Suspension. Dadurch verringert sich die hydraulische Belastung und das nachfolgende Behandlungsvolumen.

Zulaufcharakteristik

Typischerweise bei Primärschlamm und Überschussschlamm (WAS) mit niedrigen Feststoffgehalten eingesetzt.

Abscheideergebnis

Erzeugt einen gut fließfähigen, konzentrierten Schlamm für biologische Behandlung, Faulung oder Zwischenlagerung.

Betriebsverhalten

Eindickungsbetrieb zeichnet sich aus durch: geringere Zentrifugalkraft; höhere Stauhöhe für größere Klärfläche; je nach Schlammart geringe oder keine Polymerzugabe; hohe Durchsätze bei relativ kurzen Verweilzeiten.

Typische Anwendungen
  • Reduzierung der Belastung von Faultürmen
  • Eindickung von WAS vor biologischer Behandlung
  • Vorkonzentration vor Lagerung oder Weiterförderung

Schlammentwässerung

Prozessziel

Die Entwässerung entfernt möglichst viel Wasser, um einen nichtflüssigen Feststoffkuchen zu erzeugen. Dadurch sinkt das Entsorgungsvolumen deutlich; zugleich wird die Verwertung, Kompostierung, landwirtschaftliche Ausbringung oder thermische Behandlung unterstützt.

Zulaufcharakteristik

Behandlung bereits vorverdickter Schlämme – z. B. ausgefaulter Schlamm, industrielle Prozessschlämme, Reststoffe aus der Lebensmittelverarbeitung oder gemischte Biosolids.

Abscheideergebnis

Erzeugt einen stapel- und transportfähigen Feststoffkuchen mit deutlich niedrigerem Wassergehalt als eingedickter Schlamm.

Betriebsverhalten

Dekanter für die Entwässerung – einschließlich ZK-Systeme – arbeiten typischerweise mit: höherer Zentrifugalkraft für stärkere Verdichtung; geringerer Stauhöhe zur Verlängerung der Strandzone; optimiertem Schneckendrehmoment für trockeneren Austrag; Polymerkonditionierung zur Verbesserung von Flockenbildung und Feststoffrückhalt.

Typische Anwendungen
  • Kommunaler ausgefaulter Schlamm
  • Industrielle Prozessschlämme mit mittleren bis hohen Feststoffgehalten
  • Nebenprodukte aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie
  • Chemische, pharmazeutische und allgemeine Industrie-Schlämme
  • Alle Anwendungen, in denen für Entsorgung oder Transport ein nichtflüssiger Kuchen gefordert ist

Leitfaden zur Prozesswahl

Die Entscheidung zwischen Eindickung und Entwässerung richtet sich nach Ihren Zielen:

Wählen Sie Eindickung, wenn:
  • der Feststoffgehalt im Zulauf unter 3 % TS liegt
  • nachgelagerte Schritte pumpfähigen Schlamm benötigen
  • eine Zwischen-Volumenreduzierung angestrebt wird
  • der Schlamm biologisch oder chemisch weiterbehandelt wird
  • ein niedriger Polymerverbrauch Priorität hat
Wählen Sie Entwässerung, wenn:
  • der Schlamm zur finalen Entsorgung oder Verwertung vorbereitet wird
  • ein nichtflüssiger, handhabbarer Kuchen erforderlich ist
  • Entsorgungskosten volumen- oder gewichtsabhängig sind
  • Transporte wegen langer Distanzen niedrige Restfeuchte erfordern
  • thermische Behandlung minimale Feuchte voraussetzt

Hinweis: Viele Anlagen nutzen ein zweistufiges Konzept: Eindickung gefolgt von Entwässerung. Diese Kombination ist oft wirtschaftlich, da Polymer- und Energieeinsatz sowie Entsorgungskosten ausbalanciert werden.

Einflussgrößen auf die Trennleistung

Die Leistung einer Zentrifuge in Schlamm­anwendungen wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Das Verständnis dieser Größen ermöglicht eine gezielte Optimierung und effiziente Störungsbehebung.

Schlammcharakteristik

Schlammart und Herkunft

Kommunaler Belebtschlamm: Biologische Flocken erreichen bei geeigneter Konditionierung mittlere Kuchentrockenheiten. Schlammalter, Polymerwahl und Mischung beeinflussen das Ergebnis stark.

Industrieller Schlamm: Eigenschaften variieren stark mit der Prozesschemie. Chemische Fällschlämme entwässern meist gut; ölhaltige oder emulgierte Schlämme benötigen oft spezielle Trennstrategien.

Schlämme aus der Lebensmittelverarbeitung: Hoher organischer Anteil kann die Entwässerung erschweren. Fette und Öle mindern ohne geeignete Konditionierung die Trennleistung.

Feststoffgehalt im Zulauf

Die Entwässerungsleistung hängt vom eingehenden Feststoffgehalt ab. Sehr dünnflüssiger Zulauf erhöht die hydraulische Belastung und reduziert die Verweilzeit; übermäßig hohe Feststoffgehalte erschweren die Durchmischung und die gleichmäßige Polymerverteilung.

Kornspektrum

Ein breiteres Partikelspektrum begünstigt die Trennung. Sehr feine Feststoffe erfordern eine wirksame Polymerflockung; grobe Partikel erhöhen den Verschleiß an Schneckenoberflächen.

Polymerauswahl und Dosierung

Polymertyp

Anionische Polymere: In kommunalen Schlämmen am häufigsten; Leistung abhängig von Molekulargewicht und Ladungsdichte.

Kationische Polymere: Häufig für Industrieschlämme und bestimmte Lebensmittel-Reststoffe – Auswahl gemäß Oberflächenladung des Schlamms.

Nichtionische Polymere: Nischenanwendungen mit geringen Ladungswechselwirkungen.

Dosieroptimierung

Der Polymerbedarf variiert stark mit Schlammart und Konditionierung. Unterdosierung senkt den Feststoffrückhalt und erhöht die Trübung des Zentrats; Überdosierung verschwendet Chemie und kann einen weichen, rutschigen Kuchen erzeugen. Labortests (z. B. CST) unterstützen die optimale Einstellung.

Polymeraufbereitung

Für die vollständige Aktivierung sind geeignete Verdünnungswasser-Qualität, Reifezeit und Mischenergie erforderlich, ohne die Polymerketten zu scheren. Die Ansatzkonzentration ist an Polymertyp und Aufbereitungsanlage anzupassen.

Betriebsparameter

Trommeldrehzahl (Zentrifugalkraft)

Höhere Drehzahlen erzeugen größere Zentrifugalkräfte und verbessern Verdichtung und Klärung. Mehr Kraft kann die Kuchentrockenheit erhöhen, steigert aber auch Energiebedarf und Verschleiß. Die optimale Drehzahl richtet sich nach Schlamm und Zielgröße.

Differenzdrehzahl

Die Drehzahldifferenz zwischen Trommel und Schnecke bestimmt die Fördergeschwindigkeit der Feststoffe auf der Strandzone. Niedrige Differenzdrehzahlen verlängern die Verweilzeit und können die Trockenheit verbessern; höhere Differenzdrehzahlen erhöhen den Durchsatz bei ggf. geringerer Trockenheit. Einstellungen sind schlamm- und zielabhängig.

Stauhöhe (Pooltiefe)

Einstellwehre regeln den Flüssigkeitsspiegel in der Trommel. Größere Stauhöhen erhöhen die Klärkapazität (bevorzugt bei Eindickung); geringere Stauhöhen verlängern die Strandzone für bessere Trockenheit. Die Stauhöhe ist eines der wirkungsvollsten Stellglieder zur Leistungsoptimierung.

Zulaufmenge

Der Zulauf muss Durchsatz und Verweilzeit ausbalancieren. Überlastung senkt die Trennleistung und erhöht die abfiltrierbaren Stoffe im Zentrat; Unterlastung kann die Anlagenstabilität mindern. Einstellungen werden an Schwankungen der Schlammkonsistenz angepasst.

Umgebungseinflüsse

Temperatur

Die Schlammtemperatur beeinflusst Viskosität und Polymerwirkung. Kalter Schlamm ist viskoser und erfordert ggf. Anpassungen bei Zulauf oder Polymerdosierung; warmer Schlamm kann die Polymerwirkung verringern und Geruchspotenzial erhöhen. Ein stabiler Temperaturbereich fördert einen ruhigen Betrieb.

pH-Wert und Chemie

Der pH-Wert beeinflusst Ladungswechselwirkungen und Flockenbildung. Die meisten Polymere arbeiten im leicht sauren bis neutralen Bereich am besten. Extreme pH-Werte oder hohe Salzgehalte können die Polymeraktivität stören und erfordern Anpassungen der Konditionierung.

Wesentliche Konstruktionsdetails für bessere Leistung

Das ZK-Dekanterdesign integriert gezielte mechanische Merkmale, die Trennwirkungsgrad, Anlagenlebensdauer und Betriebskosten direkt beeinflussen.

Einstellbare Stauhöhe

Konstruktionsmerkmal: Wechselbare Wehrscheiben erlauben die Anpassung des Flüssigkeitsspiegels in der Trommel vor Ort. Mehrere Positionen ermöglichen Änderungen der Stauhöhe ohne Prozessstillstand.

Leistungswirkung: Bediener können Klärleistung und Länge der Strandzone je nach Anwendung ausbalancieren. Größere Stauhöhen unterstützen klärungsorientierten Betrieb, geringere Stauhöhen begünstigen höhere Kuchentrockenheit.

Praxisnutzen: Ein einziges Dekantermodell kann durch Anpassung der Stauhöhe Eindickung oder Entwässerung abdecken – geringerer Anlagenbestand und niedrigere Investitionskosten.

Schnecke mit variabler Steigung

Konstruktionsmerkmal: Die Schneckensteigung nimmt entlang der konischen Strandzone ab und erzeugt höhere Förderkraft, je näher das Produkt den Austragsöffnungen kommt.

Leistungswirkung: Die variable Steigung sorgt für gleichmäßigen Kuchentransport, auch wenn das Material trockener und widerständiger wird. Ablagerungen werden reduziert und die Entwässerungszeit maximiert. Eine abschließende Verdichtungszone nahe dem Austrag erhöht die Feststoffkompaktion zusätzlich.

Praxisnutzen: Stabilere Kuchenhandhabung, geringere Drehmoment-Schwankungen und konsistentere Entwässerungsleistung gegenüber Schnecken mit konstanter Steigung.

Optimierte Zulaufzone

Konstruktionsmerkmal: Der Zulauf wird über ein Rohr schonend von Atmosphärendruck auf Trommelgeschwindigkeit beschleunigt; interne Leitelemente verteilen den Zulauf gleichmäßig in der Trommel.

Leistungswirkung: Sanfte Beschleunigung verhindert Flockenscheren und erhält die Polymerwirkung. Gleichmäßige Verteilung vermeidet lokale Überlastungen mit Feststoffaustrag im Zentrat. Geringere Turbulenz erhöht die Bauteilstandzeit und die Klärkonsistenz.

Praxisnutzen: Stabiler Betrieb bei Lastschwankungen und geringeres Risiko erhöhter Schwebstoffe durch ungeeignete Zulaufeinleitung.

Spezialisierte Austragsgeometrie

Konstruktionsmerkmal: Kuchen­austragsöffnungen mit optimierter Geometrie und glatten Übergängen; ausgewählte Modelle mit verstellbaren Öffnungsquerschnitten für unterschiedliche Schlammkonsistenzen.

Leistungswirkung: Richtig ausgelegte Öffnungen verhindern Kuchenaufbau am Austrag, reduzieren Verstopfungen und begrenzen Verschleiß durch abrasive Feststoffe. Die Öffnungsgröße beeinflusst Verweilzeit und Endtrockenheit.

Praxisnutzen: Weniger ungeplante Reinigungsstopps und Feinabstimmung von Trockenheit vs. Durchsatz ohne Hardwarewechsel.

Dreiphasentrennung

Konstruktionsmerkmal: Konfiguration mit zwei Flüssigauslässen ermöglicht die gleichzeitige Trennung von Feststoffen und zwei nicht mischbaren Flüssigphasen (z. B. Öl und Wasser).

Leistungswirkung: Zusätzliche Öl-Wasser-Separationsstufen entfallen bei ölhaltigen Schlämmen, Lebensmittel-Nebenströmen oder petrochemischen Abfällen. Unabhängige Auslässe erlauben eine anpassbare Verteilung.

Praxisnutzen: Rückgewinnung wertvoller Flüssigkeiten und reduzierter Platzbedarf mehrstufiger Systeme.

Energieeffizientes Antriebssystem

Konstruktionsmerkmal: Zwei Frequenzumrichter regeln Hauptantrieb (Trommel) und Schneckenantrieb unabhängig. Ein gemeinsamer DC-Zwischenkreis ermöglicht Energierückspeisung zwischen den Antrieben bei Beschleunigen und Abbremsen.

Leistungswirkung: Unabhängige Drehzahlregelung erlaubt präzise Anpassung an unterschiedliche Schlammzustände. Energierückgewinnung senkt den Nettostrombedarf; Soft-Start reduziert Einschaltstrom und elektrische Belastung.

Praxisnutzen: Geringerer Energieverbrauch und niedrigere Betriebskosten – besonders bei hohen Durchsätzen.

Verschleißfeste Werkstoffe und Beschichtungen

Konstruktionsmerkmal: Kritische Verschleißbereiche mit Hartmetallkacheln oder Duplex-Edelstahl; Schneckengänge und Austragszonen mit verschleißfesten Beschichtungen; Trommelinnenräume optional mit Keramik- oder Hartmetallauskleidungen für harte Einsätze.

Leistungswirkung: Deutlich höhere Beständigkeit in abrasiven Umgebungen wie Bergbau, Bau oder industriellen Abfallströmen. Duplex-Edelstahl vereint Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit mit Zähigkeit.

Praxisnutzen: Längere Standzeiten, reduzierte Wartungshäufigkeit und minimale Stillstände in anspruchsvollen Anwendungen.

Anpassungsfähigkeit an Schlammtypen und Prozessflexibilität

ZK-Dekanterschleudern verarbeiten ein breites Spektrum kommunaler und industrieller Schlammströme; Konfigurationsoptionen werden auf die Materialeigenschaften abgestimmt. Obwohl Eindickung und Entwässerung unterschiedliche Prozessstufen sind, sind ZK-Dekanter speziell auf die Entwässerung optimiert – mit hohem Feststoffrückhalt und stabilem Kuchenaustrag.

Kommunale Abwasseranwendungen

Primärschlamm (Entwässerungsstufe): Enthält absetzbare Feststoffe und organische Bestandteile, die sich bei richtiger Konditionierung gut entwässern lassen. Stabile Flockenbildung und schonende Zulaufbeschleunigung sichern die Kuchenqualität.

Überschussschlamm (WAS): Feinpartikulärer, schersensitiver Bioschlamm erfordert sorgfältige Polymerwahl und kontrollierte Beschleunigung zur Erhaltung der Flocken. Höhere Drehmomentreserve und optimierte Schnecke sind vorteilhaft.

Ausgefaulter Schlamm: Anaerob oder aerob stabilisierte Schlämme sind homogener und entwässern meist effizienter. Geeignete Chemikalienzugabe verbessert den Feststoffrückhalt und liefert einen gut handhabbaren Kuchen.

Industrielle Prozessschlämme

Chemische Fällschlämme: Metallhydroxide und anorganische Fällprodukte bilden dichte Feststoffe mit guter Entwässerbarkeit. Korrosive/abrasive Medien erfordern ggf. höhere Werkstoffgüten und Verschleißschutz.

Ölhaltige Schlämme: Emulgierte Ölanteile können eine Dreiphasentrennung für gleichzeitige Trennung von Öl, Wasser und Feststoff erforderlich machen. Emulsionsbruch und einstellbare Flüssigabzüge erhöhen die Prozessstabilität.

Lack- und Beschichtungsschlämme: Klebrige, viskose Medien benötigen hohe Schneckenmomente und optimierte Steigung für sicheren Austrag. Pigmente/Füllstoffe machen Verschleißschutz sinnvoll.

Zellstoff und Papier: Faserstoffe beeinflussen die Drainage. Konfiguration (Stauhöhe, Zulaufzone) wird auf den Kompromiss aus Durchsatz und Kuchenstabilität abgestimmt.

Lebensmittel- und Getränkeindustrie

Molkerei: Fett-/proteinreiche organische Schlämme benötigen passende Polymerchemie und Temperaturführung für stabilen Betrieb. Hygienic-Design-Optionen unterstützen CIP-Reinigung, wo erforderlich.

Brauerei und Getränke: Hefen, Trub und Fermentationsreste können in Eindickung wie Entwässerung verarbeitet werden; ZK-Dekanter zielen auf die Entwässerung und erzeugen gut handhabbare Feststoffe.

Fleischverarbeitung: Proteinreiche Schlämme verlangen wirksame Flockung und stabiles Drehmoment. Konstante Temperatur verbessert die Trennung und verhindert Anhaftungen.

Gemüse- und Obstverarbeitung: Eigenschaften variieren mit der Rohware. Faser- und Pektinanteile beeinflussen das Drainageverhalten und erfordern flexible Anpassungen von Polymerrate und Differenzdrehzahl.

Bau und Bergbau

Tunnelbau- und Pfahlschlämme: Hohe Sand-/Tonanteile verursachen Abrieb; Hartmetallschutz und verstärkte Komponenten sind entscheidend. Konstante Entwässerung reduziert Entsorgungsvolumen und Transportaufwand.

Aufbereitungsrückstände (Tailings): Feinpartikuläre Minerale erfordern hohe Fördermomente und passende Polymerchemie. Verschleißfeste Werkstoffe verlängern die Standzeit im Dauerbetrieb.

Ausbaggerungen: Heterogene Mischungen aus Sand, Schluff, Reststoffen und Organik verlangen anpassungsfähige Betriebsparameter. Geeignete Konditionierung stabilisiert den Kuchenaustrag für Verwertung oder Entsorgung.

Typische Anwendungen für Dekanterzentrifugen in der Schlammbehandlung

Referenzfall kommunale Schlammentwässerung
Kommunale Kläranlagen

Ideal zur Entwässerung von Primär- und Sekundärschlamm, zur Senkung der Entsorgungskosten und zur Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.

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Referenzfall industrielle Schlammbehandlung
Industrielle Fertigung

Breit eingesetzt in Chemie, Pharma und Lebensmittel. Bewährte Lösungen für hochviskose und abrasive Schlämme.

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Referenzfall Bau-/Bohrschlämme
Bau & Infrastruktur

Effiziente Entwässerung von Tunnel-, Pfahl- und Bohrschlämmen – für höhere Projekteffizienz und geringeres Umweltrisiko.

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Referenzprojekte

Die folgenden Projekte zeigen Installationen, bei denen ZK Ausrüstung und Inbetriebnahmeunterstützung geliefert hat. Die Leistungsdaten spiegeln typische Ergebnisse im Normalbetrieb wider.

Kommunale Abwasserreinigungsanlage

Anwendung: Ersatz veralteter Kammerfilterpressen durch ein kontinuierliches Dekanter-Entwässerungssystem.

Ausrüstung: LW520-Entwässerungsdekanter mit automatischer Polymerdosierung und zentraler Steuerung.

Zulaufmaterial: Anaerob ausgefaulter kommunaler Schlamm.

Projektergebnis: Der Wechsel vom diskontinuierlichen Filterpressenbetrieb zur kontinuierlichen Zentrifugen­entwässerung erhöhte die Betriebsstabilität deutlich. Batch-bedingte Stillstände entfielen, der Personalbedarf sank durch Bedienung im Ein-Mann-Modus, und der Gesamtdurchsatz der Schlammbewältigung stieg. Der Routinewartungsaufwand verringerte sich spürbar und unterstützt einen zuverlässigeren Tagesbetrieb.

Hinweis: Der Kunde priorisierte konstante Verfügbarkeit und reduzierte Personalkosten gegenüber maximaler Trockenheit. Die gesamten entsorgungsrelevanten Betriebskosten sanken durch höhere Prozesseffizienz und bessere Anlagenverfügbarkeit.

Lösung anfragen
Installation kommunale Schlammentwässerung
Installation industrielle Schlammbehandlung
Chemischer Produktionsbetrieb

Anwendung: Entwässerung gemischter Fällschlämme aus einer Spezialchemie-Linie.

Ausrüstung: LW450-Entwässerungsdekanter in Duplex-Edelstahl-Ausführung mit automatisierter Prozesssteuerung.

Zulaufmaterial: Gemischte Hydroxid-Fällschlämme.

Projektergebnis: Gegenüber der vorherigen Entwässerungslösung lieferte der ZK-Dekanter spürbar gleichmäßigere Kuchenqualität und reduzierte das zu entsorgende Schlammvolumen. Der spezifische Energieverbrauch pro Tonne Schlamm verbesserte sich durch effizientes Drehmomentmanagement und Antriebsregelung. Der Polymerverbrauch wurde dank automatisierter Dosierung optimiert – mit Vorteilen bei Leistung und Kosten.

Return on Investment: Der Kunde berichtet über deutlich geringere Entsorgungskosten, niedrigeren Energieverbrauch und höhere Anlagenverfügbarkeit – mit entsprechend verkürzter Amortisationszeit der Investition.

Lösung anfragen
  • Kommunale Schlammentwässerung Kommunale Schlammentwässerung
  • Industrielle Schlammaufbereitung Industrielle Schlammaufbereitung
  • Anlagenmodernisierung in der Abwasserbehandlung Upgrade der Kläranlage
  • Bau- und Bohrschlammbehandlung Behandlung von Bauschlämmen
  • Chemische Schlämme Chemische Industrie-Schlämme
  • Schlämme aus der Lebensmittelverarbeitung Lebensmittelverarbeitung

Über ZK SEPARATION

ZK SEPARATION entwickelt und fertigt Dekanterzentrifugen für die Fest-/Flüssig-Trennung. Das 2004 gegründete Unternehmen liefert Ausrüstung für kommunale Abwasserreinigung, industrielle Prozesse und Rohstoffrückgewinnung. Die Produkte erfüllen ISO-9001-Qualitätsstandards und tragen für den europäischen Markt die CE-Kennzeichnung.

  • Jährlich gelieferte Anlagen
    400
  • Technische Patente
    60
  • Einsatzbranchen
    20
  • Internationale Kunden
    150

Zuverlässige Schlammentwässerung gesucht?

Kontaktieren Sie ZK für anwendungsspezifische Leistungsdaten, Auslegungsberechnungen und Unterstützung bei der Polymerauswahl. Unsere Technikteams stellen Referenzen ähnlicher Installationen bereit und unterstützen Sie bei Pilotversuchen.

ZK SEPARATION - Decanter Centrifuge Manufacturer